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	<title>.Net 4 Fun &#187; Konferenzen</title>
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		<title>e-Society 2009</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Apr 2009 19:50:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Veit</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konferenzen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die e-Society ist eine Konferenzreihe, die die IADIS seit 2003 alljährlich veranstaltet und sich den technischen und den nicht-technischen Aspekten der Informationsgesellschaft widmet. Dies spiegelte sich auch im diesjährigen Konferenzprogramm (Februar 2009 in Barcelona, Spanien) wieder. Das Themenspektrum reichte von &#8230; <a href="http://blog.2moveit.de/index.php/2009/04/e-society-2009/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Die e-Society ist eine Konferenzreihe, die die IADIS seit 2003 alljährlich veranstaltet und sich den technischen und den nicht-technischen Aspekten der Informationsgesellschaft widmet. Dies spiegelte sich auch im diesjährigen Konferenzprogramm (Februar 2009 in Barcelona, Spanien) wieder. Das Themenspektrum reichte von Fragen der Akzeptanz von E-Learning bei Studenten und Dozenten (Goemann, 2009)  über Anwendung von Ontologien zur Unterstützung von öffentlichen Verwaltungsprozessen (Prieto und Lozano-Tello, 2009) bis zu Fallstudien über B2B-Marktplatzmodelle in Thailand (Arch-int und Jakkuphan, 2009) .</p>
<p style="text-align: justify;">Einen genaueren Blick sind im Nachgang die Beiträge von O&#8217;Reilly (2009) und Jackson et al. (2009) wert. Beide beschäftigen sich mit den Auswirkungen von Informationstechnologien auf die Kinder und Jugendliche. Im Fall von O&#8217;Reilly das Internet und im Fall Jackson et al. Computerspiele und Mobiltelefone. Also ein Themenkomplex der in den Medien zuletzt häufig vertreten war.</p>
<p style="text-align: justify;">O&#8217;Reilly beschäftigt sich in seinem Beitrag, in wie weit das Internet eine Gefahr oder Risiko für Kinder und Jugendlich darstellt. Hierbei handelt es sich um eine empirische Untersuchen, bei der rund 1000 Kinder zwischen 9 und 13 Jahre befragt wurden. Kernthese von O&#8217;Reilly ist, daß Kinder nicht alle den gleich Gefahren- oder Rikisopotential ausgesetzt sind, sondern daß das Alter &#8212; oder genauer der Entwicklungsstand &#8212; eine wesentliche Rolle spielt. Die Auswertung seiner Studie lassen O&#8217;Reilly den Schluß ziehen, daß das Risiko mit dem Alter und Entwicklungsgrad abnehmen, obwohl die Häufigkeit des Internetnutzung zunimmt. U. a. dadurch, daß die Kinder ihr Verhalten anpassen und z. B. mit ihren eigenen Daten im Internet verantwortungsvoller umgehen. In dieser Hinsicht sicherlich ein interessanter Beitrag, da er die Debatte um Gefahren im Internet für Kinder objektiviert, und es dadurch erlaubt, die Altersgruppen in den Blick zu nehmen, die wirklich gefährt sind.  Wie und wo die Kinder den verantwortungsvollen Umgang mit dem Internet lernen, bleibt hier aber unbeantwortet.</p>
<p style="text-align: justify;">Jackson et al. berichten von ihrer ebenfalls empirischen Untersuchung der Auswirkungen von Computerspielen und Mobiltelefonnutzung auf Kinder (hier 12 Jahre alt) und deren Lernleistung haben. Und sie habe hier &#8220;some good news&#8221; zu verkünden: (1) Die Nutzung von Mobiltelefonen hat keinerlei Einfluß auf die Lernleistung der Kinder, und (2) Computerspielen verbessert das visuell-räumliche Wahrnehmungsvermögen, führt aber zu einem schlechterem Abschneiden in standardisierten Mathematiktests. Vielmehr beobachten Jackson et al. hier, daß je stärker (durch Computerspiele) die kognitiven Fähigkeiten der Kinder entwickelt sind, desto mehr werden die visuell-räumlich Fähigkeiten mit den mathematischen integriert. Und genau diese Intergration von Fähigkeiten sei &#8220;essential for solving problems at higher levels of science, technology, engineering and mathematics&#8221; (Jackson et. al, 2009, S. 335). Welche Schlußfolgerungen daraus für die Praxis gezogen werden können, bleiben Jackson et al. jedoch schuldig. Sie bleiben hier ganz den <em>rigour</em> verpflichtet und zeigen lediglich neue Forschungsfragen auf.</p>
<p style="text-align: justify;">Referenzierte Aufsätze im Tagungsband der e-Society 2009, Band 1:</p>
<ul>
<li>Arch-int, S. A. and Jakkuphan, W. (2009) B2B Marketplace Model for Supply Chain Management Using RossettaNet and Web Service Standard: A Case Study of Motorcycleparts Industry in Thailand, S. 379-386.</li>
<li>Goemann, K. (2009) Student&#8217;s and Educators&#8217; Attitudes Towards E-Learning, S. 292-298.</li>
<li>Jackson, L., Eye, A. v., Fitzgeral, H. E., Witt, E. A. and Zhao, W. (2009) Videogame Playing, Cell Phone Use and Academic Perfomance: Some Good News, S. 339-346.</li>
<li>O&#8217;Reilly, D. (2009) Some Are More Equal Than Others: Children&#8217;s Internet Safty, S. 11-18.</li>
<li>Prieto, Á. E. and Lozano-Tello, A. (2009) Ontologies for Definition and Management of E-Administration Processes, S. 415-422.</li>
</ul>
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		<item>
		<title>CEN/ISSS eGov-Share</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Feb 2009 18:43:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Veit</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konferenzen]]></category>
		<category><![CDATA[e-government]]></category>
		<category><![CDATA[Modellierung]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Frage, die viele Praktiker und Forscher im Bereich E-Government beschäftigt, ist, wie die Interoperabilität von Informationssystemen in der öffentlichen Verwaltung sichergestellt werden kann. Von Access eGov über SemanticGov bis zum Verzeichnisbasierten Zuständigkeitsfinder wurden eine Vielzahl von Projekten initiiert. Das &#8230; <a href="http://blog.2moveit.de/index.php/2009/02/cenisss-egov-share/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Frage, die viele Praktiker und Forscher im Bereich E-Government  beschäftigt, ist, wie die Interoperabilität von Informationssystemen in der öffentlichen Verwaltung sichergestellt werden kann. Von <a href="http://www.access-egov.org/" target="_blank">Access eGov</a> über <a href="http://www.semantic-gov.org/" target="_blank">SemanticGov</a> bis zum <a href="http://www.fokus.fraunhofer.de/go/vzf/" target="_blank">Verzeichnisbasierten Zuständigkeitsfinder</a> wurden eine Vielzahl von Projekten initiiert. Das Europäische Komitee für Standardisierung (CEN) wollte da nicht zurück stehen und setzte 2008 den Workshop <a href="http://www.cen.eu/cenorm/businessdomains/businessdomains/isss/workshops/wsegovshare.asp" target="_blank">Discovery of and Access to eGovernment Ressources</a> (kurz eGov-Share) auf. Ziel des Workshops war es, Empfehlungen zu erarbeiten, wie E-Government-Resourcen beschrieben und dabei terminologische Unterschiede überbrückt und kulturelle Aspekte (<em>soft cultural elements</em>), wie z. B. unterschiedliche Anredeformen, abgebildet werden können. Unter E-Government-Resourcen werden im Kontext dieses Workshops Standards, Prozeßbeschreibungen und -modelle, Gesetze sowie Services und Dienstleistungen verstanden.</p>
<p>Anfang Februar 2009 fand das letzte Treffen des Workshops in Brüssel statt, auf dem das Projektteam die Ergenisse und den Entwurf des CEN Workshop Agreements (CWA) präsentierte. Das Ergebnis besteht aus mehreren Teilen:</p>
<ol>
<li>Ein konzeptuelles Modell (oder Ontologie) zur Beschreibung von E-Government-Resourcen,</li>
<li>ein Benachrichtigungsmechanismus, der Interessierte über Änderungen in den Beschreibungen einer oder mehrere E-Government-Resourcen benachrichtigt,</li>
<li>ein Konzept für eine multilingualen terminologisches Netzwerk (Thesaurus) und</li>
<li>ein konzeptuelles Modell zur Beschreibung von <em>soft cultural elements</em>.</li>
</ol>
<p>Da ein CEN-Workshop eher einen konsolidierenden Charakter hat, d. h. Erkenntnisse und bewährte Praxen in Empfehlungen zusammfaßt, sind die Ergebnisse nichts wesentlich neues. Vergleichbares hat man z. B. im Kontext der oben genannten Projekte oder auch im Kontext der CEN, z. B. dem CEN-Workshop <a href="http://www.cen.eu/cenorm/businessdomains/businessdomains/isss/activity/adnom.asp" target="_blank">ADNOM</a>, gesehen. Aber die Ergebnisse der vielzähligen Projekte zusammenzufassen und zu konsolidieren, ist eine Aufgabe, deren Bedeutung nicht zu geringgeschätzt werden sollte.</p>
<p>Der Entwurf des CWAs wurde auf dem Treffen angenommen. Mit der Veröffentlichung durch das CEN ist demnächst zu rechnen. Der Entwurf ist auf der <a href="http://www.cen.eu/cenorm/businessdomains/businessdomains/isss/workshops/wsegovshare.asp" target="_blank">Webseite</a> des Workshops abrufbar.</p>
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		<title>MobIS 2008</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Jan 2009 17:16:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Veit</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konferenzen]]></category>
		<category><![CDATA[Konferenz]]></category>
		<category><![CDATA[Modellierung]]></category>
		<category><![CDATA[SOA]]></category>

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		<description><![CDATA[November letzten Jahres traf sich die Gemeinschaft der Modellierer betrieblicher Informationssysteme zu ihrer alle zwei Jahre stattfindenden Tagung. Die Themen der Vorträge bewegten sich dieses mal in dem Spannungsfeld Service-Orientierter Architekturen und Compliance Management. <a href="http://blog.2moveit.de/index.php/2009/01/mobis-2008/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>November letzten Jahres traf sich die deutsche Gemeinschaft der Modellierer betrieblicher Informationssysteme zu ihrer alle zwei Jahre stattfindenden Tagung MobIS.Gastgeber war diesmal das Deutsche Forschungsinstitut für künstliche Intelligenz (DFKI) in Saarbrücken und die Tagung stand unter dem Motto &#8220;Modellierung zwischen SOA and Compliance Management&#8221;. Eine ganze Reihe von Vorträgen wurden an den zwei Tagen gehalten, von denen drei hier besonders hervorgehoben werden sollen.</p>
<p>Mit einer in Zusammenhang mit SOA und Compliance Management interessante Frage beschäftigte sich der Beitrag von Gabriela Loosli (Universität Bern). Sie setzte sich in ihrem Beitrag damit auseinander, wie bei dynamischer Bindung von Services, d. h. wenn die tatsächlich genutzten Services erst zur Laufzeit feststehen, die Einhaltung der in dem jeweiligen Bereich geltenden Regelungen, Normen und Gesetzte gewährleistet und nachgewiesen werden kann. Ausgehend von den verschiedenen Typen der dynamischen Bindung arbeitet die Referentin die jeweiligen Problemfelder heraus und zeigt erste Lösungsansätze auf.</p>
<p>Einen Beitrag zur Frage der Identifikation von Services präsentierten Birkmeier et al. (Universität Augsburg) in einem der parallel stattfindenden Workshops. Die Referenten hatten sich mit Ansätzen zur Identifikation von Services auseinandergesetzt. Wesentliche Erkenntnis der Referenten war, daß ein hoher Bedarf an Weiterentwicklung dieser Ansätze hin zu ausgereiften Methoden im Sinne einer systematischen und ingenieurmäßigen Identifikation und Entwicklung von Services besteht. Vor allem in Anbetracht der Tatsache, daß die bisherige Erkenntnisse aus dem Bereich der modulorientierten und komponentenorientierten Systementwicklung bei den Ansätzen nicht oder nur teilweise aufgegriffen wurden. Vieles wurde neu entwickeln und blieb teilweise hinter den Erkenntnissen der modul- und komponentenorientierten Systementwicklung zurück. Insbesondere was die fehlende Optimierung der Abhängigkeitsbeziehungen zwischen Services angeht. Hier war man früher beim Business Systems Planning schon weiter.</p>
<p>Erwähnenswert vom zweiten Tag war die &#8220;Keynote&#8221; von Prof. Dr. Dr. hc. mult. Wolfang Wahlster seines Zeichens Geschäftsführer des DFKI und Mitglied des für das Bundesministeriums für Bildung und Forschung tätigen Beraterkreises &#8220;Forschungsunion Wirtschaft-Wissenschaft&#8221;. Dem Referenten war schon allein bei der Wahl des Vortragstitels &#8220;Semantische Modellierung für das Internet der Dinge und der Dienste&#8221; eine besondere Leistung gelungen. Den er hat es  geschafft, drei aktuelle Schlag- und Modewörter aus dem Bereich der Informationstechnologie in einem Satz unterzubringen: &#8220;Semantische Modellierung&#8221; (Semantic Web), &#8220;Internet der Dinge&#8221; und &#8220;Internet der Dienste&#8221;. Den in Zukunft werden &#8212; so die Vision des Referenten &#8212; durch das Semantic Web das Internet der Dinge mit dem Internet der Dienste verbunden. Die Beispiele, die den Nutzen der Verbindung veranschaulichen sollten, beschränkten sich aber auf altbekanntes: selbstfahrende Autos, selbst einkaufende Kühlschränke und Ratschläge erteilende Supermarktregale. Fazit: Die technischen Fragen und Herausforderungen im Zusammenhang mit dem Semantic Web sowie dem Internet der Dinge und Dienste sind zwar spannend und interessant, aber der praktische und wirklich überzeugende Nutzen bleibt unklar.</p>
<p>Der Tagungsband mit den  Beiträgen der Hauptkonferenz sowie ausgewählte Beiträgen der Workshops erscheint als  <a href="http://www.gi-ev.de/service/publikationen/lni/" target="_blank">Lectures Notes in Informatics</a> P-141. Beiträge der parallel durchgeführten Workshops sind digital als <a href="http://sunsite.informatik.rwth-aachen.de/Publications/CEUR-WS/Vol-420/" target="_blank">Online-Tagungsband</a> erschienen.</p>
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